Wie kommen Überspannungen zustande?
Was sind Überspannungen, und wie kommen sie in Ihr Netzwerk?
Überspannungen sind kurzzeitige Spannungsspitzen -sogenannte Transienten-, die nur für Millisekunden auftreten. Sie erreichen Spannungswerte von mehreren tausend Volt.
Quellen dieser Art sind:
- direkte Blitzeinschläge
- indirekte Blitzeinschläge in bis zu 1,5 km Entfernung
- Schalthandlungen im Energienetz
- elektromagnetische Impulsenergie durch hausinterne Schaltvorgänge.
Den Überspannungen gefällt jeder Weg zu zerstören: Jede Versorgungsleitung oder Signalleitungen, also auch Datennetze jeglicher Topologie, Telefonleitungen und Koaxialleitungen.
Zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Funktion elektrischer und elektronischer Systeme wurde deshalb das "Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (EMVG)" erarbeitet, das mit Wirkung vom 1.Januar 1996 in Kraft getreten ist. Planungsbüros sehen sich mit den Forderungen ihrer Auftraggeber konfrontiert, nur noch Planungen zu beauftragen, die EMV-gerecht sind und die die Einhaltung der Schutzziele des EMVG garantieren. Ein Bestandteil der elektromagnetischen Verträglichkeit ist der Blitz- und Überspannungsschutz elektrischer und elektronischer Systeme. Der Stand der Technik ermöglicht den Aufbau eines wirksamen Schutzsystems für Anlagen und Systeme gegen die Auswirkungen von Blitzentladungen und Überspannungen unterschiedlichen Ursprungs.
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